Seit 1995 jährlich vergebene Auszeichnung der Ärztekammer Berlin für herausragende Abschlussarbeiten der Postgraduierten Studiengänge Public Health (PH) und Master of science in epidemiology (MSE), beide Berlin school of Public Health, sowie "Gesundheitsförderung und Prävention" (FU Berlin)
Der mit 2.500 EUR dotierte Preis ist nach der jüdischen Ärztin Hertha
Nathorff benannt, die in den 30er Jahren von den Nationalsozialisten verfolgt
wurde und in die USA emigrierte. Aus etwa 25 besonders gut gelungenen
Magisterarbeiten wählt eine unabhängige Jury in jedem Jahr die 2 bis 5 besten
aus. Vergeben wird der Preis traditionell bei der Abschlussfeier der
Absolventen.

Die Namensgeberin
Hertha Nathorff
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- Hertha Nathorff wurde am 5.6.1985
in Laupheim geboren.
- Nach dem abgeschlossenen Medizinstudium wurde sie 1923 die leitende Ärztin
eines Entbindungs- und Säuglingsheims des Roten Kreuzes in
Berlin-Charlottenburg. Später eröffnete sie mit ihrem Ehemann, Dr. med. Erich Nathorff, eine Privatpraxis.
- Hertha Nathorff wurde
auf Grund ihrer jüdischen Abstammung von den Nationalsozialisten
verfolgt. Sie emigrierte 1939 über London nach Amerika. Dort war sie u. a. in
der Krankenpflege tätig und engagierte sich sehr stark auf sozialem Gebiet;
vor allem für deutsche Emigranten in den USA.
- 1967
wurde sie für ihr soziales Engagement in Deutschlang und den USA mit dem
Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet. Hertha Nathorff betrat jedoch bis zu ihrem Tod am
10.06.1993 nie wieder deutschen Boden.
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Termin der Preisverleihung in 2011:
Freitag, 11. März 2011
Charité, Campus Virchow Klinikum
Hörsaal 3 - Lehrgebäude, Forum 3